Bereits als kleines Mädchen, haben mich die Pferde in den Bann genommen. Jede freie Minute verbrachte ich im Stall, half bei den üblichen Arbeiten mit und ritt schon damals Pferde von jung bis alt und von brav bis frech. Schon sehr früh durfte ich an diversen Dressur- und Springturnieren in Deutschland teilnehmen, wo ich jedes Mal viel Freude und Erfolg hatte.
Instinktiv konnte ich schon damals durch meine Gedanken-Kraft alle Pferde ohne Druck und Gewalt reiten, was meine Reitlehrerin, Madlen Müller, zum Glück unterstütz und gefördert hat. Schon als Kind habe ich mehrere junge Pferde angeritten und teilweise auch bis zum ersten Turnier ausgebildet.
Mit 15 Jahren habe ich die Nationale Dressurlizenz bestanden und wurde kurz darauf in das junioren Kader der Dressur aufgenommen. Dies war natürlich eine Ehre für mich und machte mich sehr stolz.
Mit dem Alter wuchs leider auch mein Ehrgeiz auf Erfolg. Mein erstes eigenes Pferd Asko II, war das erste Pferd, das sich mir widersetzte und sich verweigerte. Er war kein einfaches Pferd; gross, kräftig und sehr impulsiv. Durch den grossen Druck den ich mir selbst machte, habe ich meine mentale Reitweise immer mehr verloren. Jede Reitstunde, jedes Turnier wurde zur Qual für mich und mein Pferd. Nach einem Jahr bin ich deshalb wieder aus dem Kader ausgestiegen und habe zugleich das Turnierreiten an den Nagel gehängt.
Als im Dezember 1999 mein zweites Pferd, Sam Cooke in mein Leben trat, habe ich glücklicherweise wieder zu meiner Reitweise zurückgefunden. Nun war ich im Besitze eines 3 jährigen, rohen Pferdes, wodurch ich die Möglichkeit hatte, mich wieder voll und ganz auf mein Pferd einzulassen, es zu fühlen, zu fördern und auszubilden. Der ganze Druck erfolgreich sein zu wollen, ist von mir abgefallen und ich fühlte mich wieder frei und glücklich auf dem Pferderücken. Mit meinem geliebten Sam Cooke lernte ich wieder mit meiner Gedankenkraft, meiner Ausstrahlung, meiner Stimme und ganz feinen Körperhilfen zu reiten, was ich bis heute mitgenommen habe und stetig ausbaue.
Nun habe ich es mir zur Lebensaufgabe gemacht Reiter und Pferde durch die mentale Reitweise so zu vereinen, dass auch sie die Leichtigkeit und Freude beim Reiten erleben können.
Reiten sollte dem Reiter UND dem Pferd Freude machen!
Ich und meine berufliche Laufbahn
Eigentlich wollte ich nach der Sekundarschule eine Ausbildung zur Bereiterin machen, habe dann aber "vernünftigerweise" eine Bürolehre auf der Bank erfolgreich abgeschlossen. Der Wunsch mit Pferden zu arbeiten, ist jedoch nie von mir gewichen. Somit kam es, dass ich auf meinem Findungsweg jährlich die Stelle wechselte und von der Bank über den Telekommunikationsbereich, bis zur Bereiterin und Serviceangestellten alles ausprobiert habe. Ich möchte auf meiner beruflichen Laufbahn nichts missen, da ich durch die vielen unterschiedlichen Aufgaben sehr viel gelernt habe. Doch auf der Suche nach mir selbst und meiner Aufgabe auf dieser Erde habe ich immer wieder deutlich gemerkt, dass mein Platz nach wie vor bei den Pferden ist. Denn da fühle ich mich wohl und zu Hause.
So habe ich mich entschieden meine Idee der mentalen Reitweise in die Tat umzusetzen und bin nun, neben einem 50% Job, auch als Reitlehrerin unterwegs, was mich sehr fordert und glücklich macht.
Um meine Fähigkeiten in der mentalen Ebene auszubauen, habe ich eine Weiterbildung als dipl. Mental Dialog Coach absolviert, die ich im März 2009 erfolgreich abgeschlossen habe.
Ich bin sehr glücklich, habe ich die Möglichkeit meinen eigenen Weg zu gehen!
Falls auch Sie einen unerfüllten Wunsch in sich tragen, den Sie gerne verwirklichen würden, wäre ein Mental Dialog Coaching eine gute Möglichkeit für Sie, Unterstützung auf Ihrem Weg zu finden. Gerne informiere ich Sie darüber, bei einem persönlichen Gespräch.